Wohnen Sie schon länger in Hirschau, sind Sie neu
zugezogen
oder sind Sie einfach nur neugierig auf diesen schönen Ort ?
Dann seien Sie gegrüßt auf dieser privat geführten WebSite
des
Tübinger Ortsteils Hirschau.
lassen Sie uns nochmals kurz auf die Geschehnisse des
vergangenen Jahres zurückblicken. Zusammengefasst ergibt sich dabei
ein großer, bunter Strauß. So begann das Jahr
traditionell mit der Brennholzversteigerung durch Revierförster
Kern. Die Einführung eines Gesamt-Standesamtsbezirkes für die Stadt
Tübingen brachte nicht nur die gewünschten Einspareffekte sondern
auch für die Bürgerinnen und Bürger den Vorteil, dass nun die
Verwaltungsstelle für die standesamtlichen Belange der ganzen Stadt
kompetente Anlaufstelle ist.
Im Februar gab es hohen Besuch durch den
EU-Kommissar und früheren Ministerpräsidenten Günther Oettinger bei
Firma Wodtke. Eine lange und schöne Fasnetssaison endete
Anfang März, bei der Tausende von Besucher den
Rosenmontagsumzug und das närrische Treiben verfolgten. Auch die
Kabelverlegungsarbeiten für das lange ersehnte Breitbandkabel
erfolgten im März. Weil mehrere Grundstückseigentümer nicht bereit
waren ihre Grundstücke zur Verfügung zu stellen und auch das
Interesse wohl nicht ganz so groß war, beschloss der Ortschaftsrat
das Thema Schuppengebiet nicht weiter zu verfolgen.
Nach dem Aufstellen des Maibaums durch den Jahrgang 1993/1994
erfreute ab Anfang Mai der durch Spenden
finanzierte Hirschauer Blumenschmuck die Hirschauer Bevölkerung
sowie unsere Gäste. Auch der Abschluss der Gestaltungsmaßnahmen um
den Hirschauer Baggersee sowie ein Aktionstag „Unser Neckar“
konnten vermeldet werden.
Im Juni verließ die langjährige
Verwaltungsstellenmitarbeiterin Elli Hartmann ihren Arbeitsplatz in
Richtung Ruhestand. Mit dem Besuch von über 30 Rennradfahrern aus
unserer Partnergemeinde Kingersheim erfuhr die Partnerschaft ihren
diesjährigen Höhepunkt. Ebenfalls im Juni konnte man auf 40 Jahre
Eingliederung zur Universitätsstadt Tübingen zurückblicken. Am 23.
Juni 2011 schmückten wieder wunderbar gestaltete Blumenteppiche
unseren Ort und gaben der Fronleichnamsprozession einen würdigen
Rahmen.
Mit der Eröffnung des neuen städtischen Kinderhauses konnte das
Betreuungsangebot für Kinder und damit ein wesentlicher Baustein zu
einer lebendigen und vielfältigen Gemeinde erheblich verbessert
werden. Der Baggersee sollte auch in diesem Sommer wieder eines der
bestimmenden Themen werden. Waren es in den Jahren davor die
Diskussionen um die Planung und Umsetzung von Gestaltungsmaßnahmen,
so war es in diesem Jahr die Natur selbst, die bedingt durch das
warme Frühjahr die Wasserpflanzen zur Plage der Badenden werden
ließ. Selbst Aktionen zum Entfernen der an der Wasseroberfläche
schwimmenden Tausendblatt-Pflanze, konnten für die Schwimmer keine
zufriedenstellende Situation herbeiführen.
Auch in diesem Jahr konnte dank Initiative von
Regierungspräsidium und Schwäbischem Heimatbund sowie der
Unterbringungsmöglichkeit im städtischen Bauhof wieder eine Gruppe
von Jugendlichen aus aller Welt bei einem Naturschutz-Workcamp mit
Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiete Hirschauer Berg erfolgen.
Ende September bekamen wir vom Naturschutzreferat
des Regierungspräsidiums sehr informativ gestaltete
Beschilderungstafeln für das Natrurschutzgebiet, die im
bürgerschaftlichen Engagement errichtet werden konnten.
Traditionell lud der Ortschaftsrat am zweiten
Oktoberwochenende Seniorinnen und Senioren in die
festlich geschmückte Turn- und Festhalle zum gemütlichen
Nachmittag. Dabei konnten ein auf moderne Datenträger überspielter
Film über die Hirschauer Heimattage in den sechziger Jahren
angeschaut werden. Der von Familie Werz an die Gemeinde geschenkte
historische Hochzeitskranz wurde von der neu in Hirschauer
ansässigen Firma Altmann restauriert und ziert nun das Rathaus.
Mit der Einweihung des Ersatzbaus für das katholische Kinderhaus
St. Martin konnte das breite Angebot zur Kinderbetreuung nochmals
erheblich gesteigert werden. Anfangs November
demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr zahlreichen Interessierten
ihre Leistungsfähigkeit bei deren Hauptübung am Gebäude der Firma
Zeutschel. Der Gedenkfeier zum Volkstrauertag folgten neben
zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Hirschauer Vereine
sowie Organisationen auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zum
Ehrenmal am Friedhof. In einer Klausurtagung machte sich der
Ortschaftsrat Gedanken über künftige Ziele der Ortsentwicklung. Am
dritten Novemberwochenende erfolgte der Abschluss, einer in ihrer
Intensivität noch nie dagewesenen Diskussion um das
Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 mit einer Volksabstimmung, an der
knapp sechzig Prozent der Wahlberechtigten teilnahmen.
Das städtische Konsolidierungsprogramm mit dem Namen Projekt
minus zehn, forderte die Einsparung der Weihnachtsbäume in den
Stadtteilen. Schon früh nach bekanntwerden dieses von Gemeinderat
beschlossenen Spardiktats erklärte sich die Hirschauer Narrenzunft
bereit, den Hirschauer Weihnachtsbaum zu finanzieren. Unter
zahlreicher Teilnahme der Hirschauer Bevölkerung und mit toller
Unterstützung der Firmen Hartmann und Laupp, bekam Hirschau am
Samstag vor dem ersten Advent einen schönen Weihnachtsbaum.
Dank der milden Witterung konnten die Stadtgärtner
Anfang Dezember eine neue Pappel als Ersatz für
den durch einen Sturm umgeworfenen markanten Baum beim Holzacker
pflanzen. Dem Spendenaufruf einer Initiative im Rahmen des
bürgerschaftlichen Engagements folgten so zahlreiche Spenden, dass
nunmehr der Kleinkinderspielplatz im Hakenweg mit interessanten
neuen Spielgeräten ausgestattet werden kann.
Auch der Pausenhof an der Uhlandschule erfuhr aufgrund von
Spenden und ebenfalls über eine Komplementärförderung der Stadt,
eine tolle Erweiterung.
So konnte das im Rückblick doch sehr ereignisreiche Jahr mit dem
traditionellen Weihnachtskonzert des Liederkranzes, bei dem alle
musizierenden Hirschauer Vereine sowie weitere Musikgruppen
mitwirkten, in der bis zum letzten Platz gefüllten Ägidiuskirche
abgeschlossen werden.
Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich auch in diesem
Jahr für unsere dörfliche Gemeinschaft eingesetzt haben, sei es
durch Mitwirkung in Vereinen und Organisationen, bei Initiativen
und Interessensgemeinschaften, durch finanzielle Beiträge, bei
Spendenaktionen oder in anderer Art und Weise zum Wohle unseres
Ortes beigetragen haben, ein ganz herzliches Dankeschön.
Ich wünsche Ihnen liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger auch im Namen des Ortschaftsrates
frohe und besinnliche Weihnachten sowie ein gesundes und
erfolgreiches Jahr 2012
Ihr Ulrich Latus,
Ortsvorsteher
Aus dem Mitteilungsblatt 51/2011
vom 22. Dezember 2011
Theaterhaus Hirschau
Samstag 21. Januar 2012 und Sonntag 22. Januar
2012 jeweils 20:00 Uhr im alten Schulhaus in
Hirschau, Schulstrasse 4
74 Minuten plus 6 Minuten Bonusfilm führen durch die Stadt
Tübingen und lassen dann und wann auch einmal über die Grenzen
Tübingens hinaus blicken. Liebevoll gestaltet, arrangiert und
vertont, ist die viersprachige DVD bei örtlichen
Anbietern (Hirschauer Postfiliale, Hirschauer
Rathaus) sowie im Tübinger Handel (Verkehrsverein
Neckarbrücke und Osiander Tübingen) erhältlich.
Ab Januar 2013 wird im Landkreis Tübingen das neue Müllkonzept
umgesetzt. Die kleinen runden Mülleimer mit 35 und 50
Liter Inhalt (ohne Räder), die nicht mehr den
europäischen Vorschriften und Normen entsprechen, haben dann
endgültig ausgedient. Manch kleiner Müllkübel steht vielleicht
heute schon im Keller, auf dem Speicher oder im Garten herum, ohne
noch genutzt zu werden. Er könnte aber bis 2013 noch eingesetzt
werden, wenn er zu einem neuen Besitzer käme. Nämlich zu Leuten,
die jetzt in den Landkreis Tübingen ziehen und sich für diesen
relativ kurzen Zeitraum bis 2013 noch ein neues Müllgefäß
anschaffen müssen. Diese "Neubürger" freuen sich über Ihre alte
Tonne.
Wie funktioniert das?
Sie können Ihre Tonne beim Entsorgungszentrum in Dußlingen
kostenlos abgeben.
Alternativ können Sie Ihren Mülleimer auch über die
Gebrauchtwarenbörse im Internet anbieten: http://www.abfall-kreis-tuebingen.de/ Dann
wird das gute alte Stück direkt bei Ihnen abgeholt.
Auch bei Mülleimern gilt wie bei anderen Abfällen:
"Wiederverwenden" ist besser als entsorgen. Bei Fragen wenden Sie
sich bitte an die Abfallberatung des Landkreises Tübingen: Tel.
07071/207-1311
bis -1315.
Dr. Andrea Riedinger, Abfallberatung im Landkreis
Tübingen